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Zugänge zu Familiensystemen

Systemisches Denken und Handeln im Kontext von
Schule und Ausbildung

In Schule und Ausbildung kommt es oftmals zu Problemen mit Jugendlichen. Unangepasstes oder aggressives Verhalten, schwache Leistungen, Sucht(tendenzen), Gewalt, Selbstverletzungen, Anzeichen für Essstörungen, Verwahrlosung, ... solche und ähnliche Symptome können als persönliche Defizite, oder als Hinweis auf manifestierte Notlagen gesehen werden.

Wie wir über die Jugendlichen und ihre Familien und über unsere Funktion und Rolle im System denken, hat direkten Einfluss auf unsere Wahrnehmung und Handlungen.

Im Seminar wollen wir uns die Grundzüge systemischer Familienarbeit erschließen. Das soll den Teilnehmer/innen erweiterte Möglichkeiten geben, die Muster und Auswirkungen familiärer Problemlagen zu erkennen und den Jugendlichen und deren Eltern wirksame Hilfeangebote zu machen.
Konkrete Fallarbeit, Kleingruppenarbeit und Theorie-Input wechseln sich ab. Verschiedene Methoden aus der systemischen Familientherapie werden direkt ausprobiert und deren Wirkung reflektiert.

Themen:

  • Auftragsklärung, Systemisches Erstinterview

  • Systemische Fragetechniken (vom spontanen Telefonat bis zum Konfliktgespräch)

  • Werkzeuge“ (Interventionsplanung, Genogramm, Strukturdiagramm)

  • Kommunikationsstile (Selbstwahrnehmung, Übungen, Theorie)

  • Ressourcenorientierung versus Defizitorientierung

  • Herstellen einer konstruktiven Beratungsbeziehung

 

Setting:

1. Block: 1 Tag 9:00-12:00Uhr und 13:30-16:00 5,5 Stunden
½ Tag 9:00-12:00Uhr 3 Stunden

etwa 4 Wochen Abstand

2. Block: 1 Tag 9:00-12:00Uhr und 13:30-16:00 5,5 Stunden

Je nach Bedarf der Gruppe werden thematische Schwerpunkte gesetzt.

Für die 4 Wochen zwischen den beiden Fortbildungseinheiten werden im ersten Block persönliche Beobachtungsaufgaben, Literaturtipps und konkrete Interventionsvorschläge erarbeitet. Im zweiten Block werden die Erfahrungen und beobachteten Prozesse reflektiert und vertieft.