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Systemische Beratung
im schulischen Kontext

Kooperationsfortbildung in drei Teilen
im Landkreis Neumarkt

 

 

Referent: Hansjörg Albrecht

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Systemischer Familientherapeut (IFW, SG),
Systemischer Schulcoach der Jugendhilfestation Neumarkt in Berg, Pädagogischer Fachdienst, Mitarbeiter der Ambulanten Erziehersichen Dienste
und in freier familientherapeutischer Praxis (www.syspra-albrecht.de).

 

Grundidee:

Die Beratung an Schulen wird sowohl von Lehrkräften in der Schule, als auch in einem immer differenzierterem Netzwerk durch BeraterInnen unterschiedlicher Trägern geleistet. Ausgehend von einer Anfrage der Beratungslehrkräfte entwickelten wir im Sommer 2013 die Idee, den Akteuren an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Neumarkt eine gemeinsame Fortbildungsreihe anzubieten. So wird es möglich sein, systemische Beratungsansätze und Methoden kennen zu lernen dabei die Kooperationspartner kennen zu lernen und die beruflichen Netzwerk-Kontakte auszubauen. Die Teilnehmergruppe setzt sich zusammen aus:
Beratungslehrkräften, Schulpsychologen/innen, Jugendsozialarbeitern an Schulen der gfi (Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration), Jugendsozialarbeitern an Schulen der Komunalen Jugendarbeit, Mitarbeitern der Stütz- und Förderklasse des SFZ (Sonderpädagogischen Förderzentrums) und Systemischen Schulcoaches der Jugendhilfestation.

Inhalte / Setting

Im Seminarstil (Plenum, Kleingruppen-, Einzelarbeit) und flexibel an den Bedürfnissen der Gruppe orientiert, werden

  • theoretische systemische Grundlagen,

  • Angebote zur Eigenreflexion (Kommunikationsgrundmuster, "Brille" des Beobachters, ...),

  • verschiedene systemische Methoden (Auftragsklärung, Gesprächstechnik, Joining, Interventionen zu Musterunterbrechung, ....),

  • Möglichkeiten zur exemplarischen Fallarbeit,

  • Methoden zum Arbeiten in größeren Systemen (Institutionen),

  • Möglichkeit zum Ideen- und Erfahrungsaustausch

zur Verfügung gestellt.

Ich verstehe diese Fortbildungsreihe als einen (ko-evolutiven) Prozess, in dem wir

  • von der Auftragsklärung,

  • über die Konstruktion einer gemeinsamen (hilfreichen, fördernden) Wirklichkeit,

  • bis hin zum Abschluss und der Integration in den Alltag

selbst die verschiedenen Phasen einer Beratung durchlaufen, wie das auch in der Zusammenarbeit mit den Schülern und Eltern geschieht.

Der Schwerpunkt darf auf Kommunikation, Fragetechniken, Bewältigung belastender Gesprächssituationen, beraterisches Verhalten in Krisen, .... liegen - aber auch andere in der Auftragsklärung erarbeitete Themenfelder und Anliegen werde ich gerne aufgreifen.

Ich bitte die Teilnehmer/innen, an allen drei Nachmittagen verbindlich teilzunehmen, damit wir gut "in Fluss" kommen. Die notwendige Aufteilung auf verschiedene Tage erschwert es, in das systemisches Denken hinein zu finden. Darum ist aus meiner Sicht eine kontinuierlich arbeitende Gruppe für eine effektive Fortbildung um so wichtiger.