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Elternarbeit mit System -
Systemisches Denken und Handeln in der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte:

Wie wir über Erziehung, über die Kinder und ihre Familien und über unsere Funktion und Rolle im System denken, hat direkten Einfluss auf unsere Wahrnehmung und Handlungen.

Im Seminar wollen wir uns die Grundzüge systemischer Familienarbeit erschließen. Konkrete Fallarbeit, Kleingruppenarbeit und Theorie-Input wechseln sich ab. Verschiedene Methoden aus der systemischen Familientherapie werden direkt ausprobiert und deren Wirkung reflektiert.

Themenausschnitt:

  • Auftragsklärung „im Dreieck“

  • Systemische Fragetechniken (vom spontanen Telefonat bis zum Hilfeplan)

  • Werkzeuge“ (Interventionsplanung, Genogramm, Strukturdiagramm)

  • Kommunikationsstile (Selbstwahrnehmung, Übungen, Theorie)

  • Methoden systemischer Teamarbeit (Reflecting Team, Dynamik der Organisation)

  • Ressourcenorientierung versus Defizitorientierung

  • Herstellen einer konstruktiven Beratungsbeziehung

Je nach Interesse der Teilnehmer/innen werden thematische Schwerpunkte gesetzt. Auf die Dynamik und den Kontext der Klienten-Helfer-Beziehung wird besonders eingegangen.

Setting:

Die Fortbildung wird in zwei Blöcken mit jeweils 2 Tagen angeboten.

Für die 10 Wochen zwischen den beiden Fortbildungseinheiten werden im ersten Block persönliche Beobachtungsaufgaben, Literaturtipps und konkrete Interventionsvorschläge erarbeitet. Im zweiten Block werden die Erfahrungen und beobachteten Prozesse supervidiert.

In den zweiten Block kann, nach Absprache mit dem Referenten, kann evtl. eine „Live-Arbeit“ mit Klienten eines/r Teilnehmers/in (Elterngespräch, Reflecting Team, Konstellation, ...) integriert werden.

Zielgruppe:

Bis zu 16 Pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und / oder Jugendbildungseinrichtungen.