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24.10.2017
01.07.2017
03.01.2017

Fortbildungen

Hier können Sie sich einen Überblick über meine Fortbildungstätigkeit verschaffen.

Für Ihren Fortbildungsbedarf oder Ihre Zielgruppe konzipiere ich gerne speziell abgestimmte Angebote. Mein Bemühen geht dahin, gemeinsam mit den Teilnehmer/innen, "angemessen ungewöhnliche" (Tom Andersen) Veranstaltungen zu erzeugen, die einerseits anschlussfähig sind, andererseits erweiternde Informationen und Sichtweisen bereit stellen.

Wie Sie den Ausschreibungen entnehmen können, lehre ich am liebsten im Seminarstil, mit Übungseinheiten und Reflexion der eigenen Arbeit, um einen hilfreichen Theorie-Praxis-Bezug herzustellen.

      
Erklärbär, Hansjörg Albrecht

Tagungsstätte Sulzbürg, ein angenehmer Rahmen für ein- oder mehrtätige Fortbildungen

  
Tagungsstätte Sulzbürg

Zielgruppe: Fachkräfte in Diensten und Einrichtungen der Jugendhilfe

 Auf gleicher Augenhöhe - Eltern und Profis gemeinsam in der Jugendhilfe

Auf gleicher Augenhöhe -
Eltern und Profis gemeinsam in der Jugendhilfe

 

Ziele/Inhalte

 

Elternarbeit im Kontext der Jugendhilfe ist meist geprägt von einem Gefälle in den Beziehungen.

Auf der überhöhten Seite: wir Pädagogik-Experten/innen, mit dem Anspruch erzieherische Kompetenz zu vermitteln oder sogar fehlerhaftes Verhalten zu korrigieren. Verbündet mit den rebellischen Anteilen der Kinder und Jugendlichen kämpfen wir oft darum, aus den Klienten „bessere“ Eltern zu machen, besonders an den Punkten, an denen wir mit den eigenen Eltern hadern.

Auf der bedürftigen Seite: verunsicherte, beschämte Mütter und Väter, die sich selbst schuldig und inkompetent fühlen und wiederum durch Schuldzuschreibung, Abwehr, Angriff, Leugnung und Selbsterniedrigung versuchen im seelischen und familiären Gleichgewicht zu bleiben.


Im Seminar wird ein systemisch-familientherapeutischer Ansatz verfolgt, der nicht nach Schuld oder Ursachen forscht, sondern insgesamt auf die Bildung eines Kooperationssystems der Einrichtung und ihrer Mitarbeiter/innen mit den Familien abzielt.

Das hat Auswirkungen ...

  • auf die Beziehung zum Kind und dessen Familie (Symptomträger, Einbindung ins Familiensystem, Rolle des Helfers, Bewältigung von Konflikten, ...) 
  • auf pädagogische Prozesse (z.B. Aufnahme und Entlassung, Diagnostik, Kontakt zu Schulen, Gestaltung von Familientagen, -freizeiten, Elterngespräche, ...) 
  • auf verwendete Methoden (siehe unten) 
  • und auf die Konzeption bzw. das Selbstverständnis der Einrichtung

Vor dem Hintergrund systemischer und lösungsorientierter Theorien werden die professionellen Erfahrungen der Teilnehmer/innen mit Elternarbeit (und gerne auch eigene Eltern-Kind-Erfahrungen, die unser Handeln meist grundlegender bestimmen) reflektiert und erweiterte Möglichkeiten für den pädagogischen Alltag erarbeitet.

 

Methoden

Theorievermittlung, Fallarbeit, Kleingruppenarbeit, Reflecting-Team, systemische Fragen, Konstellationen, Genogramm, Strukturdiagramm, Auftragsklärung, Interventionsplanung, ...

Je nach Interesse werden Schwerpunkte gesetzt. Eine „Live-Arbeit“ mit Klienten (Familie oder Einzelperson) gibt der Gruppe Gelegenheit, die Wirkung systemischer Interventionen direkt zu erleben.


Zielgruppe: Jugendleiter/innen und Jugendbetreuer/innen im Sport und der offenen Jugenarbeit / Jugendbildung

 Programmteil Albrecht

Block 1:

Umgang mit unangemessenen / störendem Verhalten in der Gruppe

Krisen bewältigen, Probleme erkennen und Lösungen erarbeiten

 Die Dynamik verschiedener Störungen

Beobachten, Hypothesen bilden, intervenieren

Arbeitsweisen:

Theorie-Input (systemische Grundlagen, Interaktionsmuster, ...)
Eingrenzung des Themas
konkrete Fallarbeit, Übungen in Einzelarbeit, Kleingruppen und Plenum

Block 2:

Referat, anschließende Diskussion:

  • Typen von Grenzen, Disziplin, Normen

  • Konzept „gewaltfreier Widerstand“ gegen aggressive Verhaltensweisen

  • Gestaltung des „Settings“: Möglichkeiten (und Schwierigkeiten) für pädagogisches Handeln in Gruppensituationen

Arbeitsweise:

Gruppenarbeit, evtl. Rollenspiele, Übungen, Auswertung im Plenum
konkrete Fallarbeit mit Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer,
weitere Fallbeispiele, Vertiefung,
Handlungsmöglichkeiten aufzeigen


Zielgruppe: Jugendsozialarbeiter/innen an Schulen, Fachkräfte in Jugendbildungsangeboten

Diese Angebote wurden für die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH, eines Tochterunternehmens der Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH, konzipiert.

 Zugänge zu Familiensystemen

Zugänge zu Familiensystemen

Systemisches Denken und Handeln im Kontext von
Schule und Ausbildung

In Schule und Ausbildung kommt es oftmals zu Problemen mit Jugendlichen. Unangepasstes oder aggressives Verhalten, schwache Leistungen, Sucht(tendenzen), Gewalt, Selbstverletzungen, Anzeichen für Essstörungen, Verwahrlosung, ... solche und ähnliche Symptome können als persönliche Defizite, oder als Hinweis auf manifestierte Notlagen gesehen werden.

Wie wir über die Jugendlichen und ihre Familien und über unsere Funktion und Rolle im System denken, hat direkten Einfluss auf unsere Wahrnehmung und Handlungen.

Im Seminar wollen wir uns die Grundzüge systemischer Familienarbeit erschließen. Das soll den Teilnehmer/innen erweiterte Möglichkeiten geben, die Muster und Auswirkungen familiärer Problemlagen zu erkennen und den Jugendlichen und deren Eltern wirksame Hilfeangebote zu machen.
Konkrete Fallarbeit, Kleingruppenarbeit und Theorie-Input wechseln sich ab. Verschiedene Methoden aus der systemischen Familientherapie werden direkt ausprobiert und deren Wirkung reflektiert.

Themen:

  • Auftragsklärung, Systemisches Erstinterview

  • Systemische Fragetechniken (vom spontanen Telefonat bis zum Konfliktgespräch)

  • Werkzeuge“ (Interventionsplanung, Genogramm, Strukturdiagramm)

  • Kommunikationsstile (Selbstwahrnehmung, Übungen, Theorie)

  • Ressourcenorientierung versus Defizitorientierung

  • Herstellen einer konstruktiven Beratungsbeziehung

 

Setting:

1. Block: 1 Tag 9:00-12:00Uhr und 13:30-16:00 5,5 Stunden
½ Tag 9:00-12:00Uhr 3 Stunden

etwa 4 Wochen Abstand

2. Block: 1 Tag 9:00-12:00Uhr und 13:30-16:00 5,5 Stunden

Je nach Bedarf der Gruppe werden thematische Schwerpunkte gesetzt.

Für die 4 Wochen zwischen den beiden Fortbildungseinheiten werden im ersten Block persönliche Beobachtungsaufgaben, Literaturtipps und konkrete Interventionsvorschläge erarbeitet. Im zweiten Block werden die Erfahrungen und beobachteten Prozesse reflektiert und vertieft.


Zielgruppe: BeraterInnen in verschiedenen Beratungsstellen, Diensten der Jugendhilfe oder schulischen Funktionen, die

  • Interesse am Thema haben,
  • sich kennenlernen und
  • professionell miteinander vernetzen wollen.

Die KOOP-Fortbildungen entstanden aus der Nachfrage nach systemischen Methoden für diese Arbeitsfelder und wurden sehr gerne genutzt, um den Einblick in die jeweiligen Kontexte der verschiedenen Stellen zu vertiefen.

 Koop-Fortbildung 2013

Systemische Beratung
im schulischen Kontext

Kooperationsfortbildung in drei Teilen
im Landkreis Neumarkt

 

 

Referent: Hansjörg Albrecht

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Systemischer Familientherapeut (IFW, SG),
Systemischer Schulcoach der Jugendhilfestation Neumarkt in Berg, Pädagogischer Fachdienst, Mitarbeiter der Ambulanten Erziehersichen Dienste
und in freier familientherapeutischer Praxis (www.syspra-albrecht.de).

 

Grundidee:

Die Beratung an Schulen wird sowohl von Lehrkräften in der Schule, als auch in einem immer differenzierterem Netzwerk durch BeraterInnen unterschiedlicher Trägern geleistet. Ausgehend von einer Anfrage der Beratungslehrkräfte entwickelten wir im Sommer 2013 die Idee, den Akteuren an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Neumarkt eine gemeinsame Fortbildungsreihe anzubieten. So wird es möglich sein, systemische Beratungsansätze und Methoden kennen zu lernen dabei die Kooperationspartner kennen zu lernen und die beruflichen Netzwerk-Kontakte auszubauen. Die Teilnehmergruppe setzt sich zusammen aus:
Beratungslehrkräften, Schulpsychologen/innen, Jugendsozialarbeitern an Schulen der gfi (Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration), Jugendsozialarbeitern an Schulen der Komunalen Jugendarbeit, Mitarbeitern der Stütz- und Förderklasse des SFZ (Sonderpädagogischen Förderzentrums) und Systemischen Schulcoaches der Jugendhilfestation.

Inhalte / Setting

Im Seminarstil (Plenum, Kleingruppen-, Einzelarbeit) und flexibel an den Bedürfnissen der Gruppe orientiert, werden

  • theoretische systemische Grundlagen,

  • Angebote zur Eigenreflexion (Kommunikationsgrundmuster, "Brille" des Beobachters, ...),

  • verschiedene systemische Methoden (Auftragsklärung, Gesprächstechnik, Joining, Interventionen zu Musterunterbrechung, ....),

  • Möglichkeiten zur exemplarischen Fallarbeit,

  • Methoden zum Arbeiten in größeren Systemen (Institutionen),

  • Möglichkeit zum Ideen- und Erfahrungsaustausch

zur Verfügung gestellt.

Ich verstehe diese Fortbildungsreihe als einen (ko-evolutiven) Prozess, in dem wir

  • von der Auftragsklärung,

  • über die Konstruktion einer gemeinsamen (hilfreichen, fördernden) Wirklichkeit,

  • bis hin zum Abschluss und der Integration in den Alltag

selbst die verschiedenen Phasen einer Beratung durchlaufen, wie das auch in der Zusammenarbeit mit den Schülern und Eltern geschieht.

Der Schwerpunkt darf auf Kommunikation, Fragetechniken, Bewältigung belastender Gesprächssituationen, beraterisches Verhalten in Krisen, .... liegen - aber auch andere in der Auftragsklärung erarbeitete Themenfelder und Anliegen werde ich gerne aufgreifen.

Ich bitte die Teilnehmer/innen, an allen drei Nachmittagen verbindlich teilzunehmen, damit wir gut "in Fluss" kommen. Die notwendige Aufteilung auf verschiedene Tage erschwert es, in das systemisches Denken hinein zu finden. Darum ist aus meiner Sicht eine kontinuierlich arbeitende Gruppe für eine effektive Fortbildung um so wichtiger.